Steinberg UR12 Test

Steinberg UR12 Test

Steinberg UR12

Das Steinberg UR12 ist das Einsteigermodell des deutschen Herstellers Steinberg und sowohl ausstattungs-technisch, als auch preislich noch unterhalb des Steinberg UR22 angesiedelt. In direkter Konkurrenz zum Focusrite Scarlett Solo muss sich dieses Interface behaupten und macht dabei tatsächlich eine sehr gute Figur. Die Einsteiger-Klasse der Audio Interfaces zeichnet sich hier vor allem durch nur einen Mikrofon-Vorverstärker und das Fehlen eines MIDI Interfaces aus.

Für weniger als 100€ bekommt man mit dem Steinberg UR12 USB Audio Interface ein sehr gutes Modell, das sich vor allem an Einsteiger und Gelegenheitsnutzer wendet. Wer größere Projekte umsetzen möchte, sollte direkt zum UR22 oder gleich zum UR44 greifen. Unser Audio Interface Test zeigt, wie gut sich das UR12 von Steinberg in der Praxis schlägt.

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Steinberg UR12 – Die Ausstattung

Die Ausstattung beim UR12 ist durchaus mit anderen Modellen von Steinberg vergleichbar – zumindest denen aus der UR Serie. Die Sampling-Rate von 192 kHz wird kaum von anderen Interfaces in egal welchem Preissegment geboten. Zwar gibt es nicht besonders viele Programme, die damit arbeiten können – in der Praxis liefert das aber eine beachtliche Möglichkeit zur Qualitätssteigerung und verschafft Spielraum für spätere Nachbearbeitungen.

Rückseite des Steinberg UR12

Steinberg UR12 – Die Rückseite

Die Wandler-Bandbreite beim Umwandeln von analogen in digitale Signale beträgt wie bei den meisten Interfaces im Homestudio Bereich 24 bit. Ansonsten verfügt das Steinberg UR12 außerdem über einen hochohmigen Widerstand, was vor allem der Steigerung der Aufnahmequalität von Musikinstrumenten dienen soll. In der Praxis kann dieses Feature aber getrost vernachlässigt werden, da die Auswirkungen nicht hörbar sind. Die Software Cubase AI ist als Download im Kaufpreis mit inbegriffen und kann nach Registrierung des Geräts heruntergeladen werden.

Wie der Name es bereits vermuten lässt, verfügt das Steinberg UR12 über zwei Eingänge und einen Output (den 6,3mm Kopfhörer-Ausgang nicht mit eingerechnet). Dabei sind die Eingänge keine zwei Combo-Inputs, sondern ein separater XLR-Eingang, sowie ein Line-Eingang. Die Gain-Reglung lässt sich für jeden Input eigenständig regeln, zusätzlich wird die Ausgangs-Lautstärke über einen weiteren Drehregler an der Front einstellen. Das Direct-Monitoring lässt sich über einen Knopf neben dem Kopfhörer-Output aktivieren und deaktivieren.

Technische Daten & Verarbeitung

Front: Steinberg UR12

Steinberg UR12: Die Vorderseite

Wie bereits erwähnt, verfügt das Steinberg UR12 nur über einen einzigen XLR-Eingang. Das kann für viele ein Problem sein, da gerade für Podcasts im Zuge von Interviews oft zwei Mikrofone gleichzeitig genutzt werden sollen. In diesem Falle sollte zum UR22 gegriffen werden, dort sind dann zwei Combo-Eingänge vorhanden. Ansonsten verfügt das kleinere Schwestermodell noch über eine 48V Phantomspeisung, die sich über einen Kippschalter auf der Rückseite des Geräts aktivieren lässt.

Eine besonders tolle Funktion ist die Möglichkeit, das UR12 mit einer externen Stromversorgung zu betreiben – dies ist allerdings kein Muss. Daraus resultiert, dass man dieses Interface auch mit mobilen Endgeräten betreiben kann, die nicht genügend Betriebsstrom per USB-Anschluss bereitstellen können. Gerade für die Nutzung unterwegs ist dies ein großer Vorteil. Die Verarbeitung des Geräts ist ansonsten auf einem hohen Niveau, es werden jedoch minimale Unterschiede zum UR22 deutlich, vor allem was die Materialqualität angeht.

Preis / Leistung und Fazit

Mit dem Steinberg UR12 vergleichbare Modelle wären beispielsweise das Focusrite Scarlett Solo USB Audio Interface. Dafür bezahlt man 20€ mehr, erhält dafür aber auch etwas bessere Mikrofon-Vorverstärker, sowie eine dreistufige Übersteuerungsanzeige. Das UR22 als das nächste größere Steinberg Interface ist fast doppelt so teuer wie das UR12, bietet dafür aber auch zwei Combo-Eingänge, sowie eine MIDI-Schnittstelle und zwei Line-Ausgänge. Dennoch bietet das UR12 ein hervorragendes Preis/Leistungs-Verhältnis.

Für weit weniger als 100€ bekommt man hier ein Modell, das die absoluten Basic-Funktionen, die man im Homerecording gebrauchen kann, zur Verfügung stellt. Die hohe Abtastrate und die solide Verarbeitung tun ihr übriges. In der Praxis eignet sich das Steinberg UR12 vor allem für absolute Neulinge, die sich mit den Gegebenheiten und Anforderungen ans Homerecording vertraut machen möchten. Wer nicht die Umsetzung größerer Projekte plant, ist mit diesem USB Einsteiger Interface also bestens beraten.

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Technische Daten

  • Phantomspeisung: 48V
  • Sampling-Rate: 192 kHz
  • A/D-Wandlung: 24 bit
  • Übersteuerungsanzeige
  • Mikrofon-PreAmps: 1
  • Gewicht: 0,8 kg

Steinberg UR12

Mit dem Steinberg UR12 müssen Anfänger im Homerecording nicht viel Geld ausgeben, um eine gute Soundqualität zu bekommen. Daumen hoch!

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Steinberg UR12 Test
Ein günstiges Audio Interface mit USB Anschluss und tollem Sound für den Einstieg? Das Steinberg UR12 zeigt, dass ein gutes Anfänger-Gerät nicht teuer sein muss. Die hochwertigen Wandler und die ansonsten hochwertige Verarbeitung machen aus diesem Modell einen echten Einsteiger-Tipp!
9 Testergebnis
So fällt der Einstieg leicht

Ein günstiges Audio Interface mit USB Anschluss und tollem Sound für den Einstieg? Das Steinberg UR12 zeigt, dass ein gutes Anfänger-Gerät nicht teuer sein muss. Die hochwertigen Wandler und die ansonsten hochwertige Verarbeitung machen aus diesem Modell einen echten Einsteiger-Tipp!

Sound-Qualität
10
Verarbeitung
8.5
Funktionsumfang
8
Preis / Leistung
9.5
Nutzerwertung: 4.35 (1 Stimmen)
Dieser Testbericht wurde veröffentlicht von: Audiointerface.de
Der Test wurde zuletzt aktualisiert am: 03.06.2016
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