Mischpult Vergleich

Wenn es um Audio Interfaces geht, ist der Markt bereits recht groß und unüberschaubar –  bei Mischpulten ist er sogar noch umfangreicher. Aus diesem Grund zeigen wir in unserem Mischpult Vergleich die wichtigsten Modelle aus allen Preis- und Leistungsklassen, sie sich für das Home Recording eignen. Die folgenden vier Modelle verfügen allesamt über eine Phantomspeisung von 48V, sodass auch Kondensatormikrofone damit betrieben und gemixt werden können. Nach dem Vergleich findest du noch einige Informationen und Tips zum Mischpult kaufen und worauf du achten solltest.

  • Behringer XENYX 1002

    79,00 €

    • Behringer XENYX 1002 Mischpult
    • 48V Phantomspeisung
    • 10 Kanal Mixer
    • Externe Stromversorgung
    • 2 Mikrofon-Eingänge
    • 3-Band British EQ
    • Kein Audio Interface

  • Yamaha MG 10

    149,00 €

    • Yamaha MG10 Mischpult
    • 48V Phantomspeisung
    • 10 Kanal Mixer
    • Externe Stromversorgung
    • 4 Mikrofon-Eingänge
    • 3-Band British EQ
    • Kein Audio Interface

  • Behringer XENYX 1204FX

    169,00 €

    • Behringer XENYX 1204FX
    • 48V Phantomspeisung
    • 12 Kanal Mixer
    • Externe Stromversorgung
    • 4 Mikrofon-Eingänge
    • 3-Band British EQ
    • USB Audio Interface

  • Behringer XENYX 1222

    209,00 €

    • Behringer XENYX 1222 USB
    • 48V Phantomspeisung
    • 16 Kanal Mixer
    • Externe Stromversorgung
    • 6 Mikrofon-Eingänge
    • 7-Band graphischer EQ
    • USB Audio Interface


Mit unserem großen Mischpult Vergleich findest du die wichtigsten Modelle der großen Hersteller auf einen Blick mit ihren jeweiligen technischen Daten und Funktionen. Für welches Modell du dich letztendlich entscheidest, hängt vor allem von deinen Ansprüchen und dem zu beschallenden Raum ab. Auch die Anzahl der Kanäle spielt eine wichtige Rolle, da diese bei den Geräten stark variiert und gerade für Veranstaltungs-Räumlichkeiten eine sehr wichtige Rolle spielt. Hier findest du noch weitere Informationen zu den einzelnen technischen Daten und Spezifikationen.

Mischpult Features und Leistungsdaten

Die Features bei einem Mischpult sind in manchen Punkten ähnlich denen eines Audio Interfaces, gerade was die Anzahl der zur Verfügung stehenden Kanäle angeht, gibt es dann aber doch deutliche Unterschiede. Dies hat vor allem einen Grund: Während bei einem Mischpult eine Live-Session mit vielen Instrumenten und Sound-Quellen gleichzeitig bearbeitet werden muss, werden im Studio (egal ob professionelles Tonstudio oder Home-Studio) meist die einzelnen Spuren separat aufgenommen. Damit du nicht den Überblick verlierst, hier ein paar der wichtigsten technischen Angaben und Merkmale eines Mischpults:

Phantomspeisung: Die Phantomspeisung ist genau das selbe wie bei einem Audio Interface – hier wird eine Spannung von in der Regel 48V durch den XLR-Eingang am Mischpult über das Kabel bis hin zum Kondensatormikrofon geschickt, um die Kondensatorplatten elektrisch aufzuladen. Nur wenn diese Vorspannung anliegt, kann das Mikrofon die Kapazitätsänderung zwischen den Platten messen und dadurch den Sound generieren. Zwar werden bei Live-Auftritten in der Regel dynamische Mikrofone verwendet, es gibt allerdings durchaus auch Kondensator-Bühnenmikrofone.

Kanal Mixer: Dieser Wert gibt an, wie viele Kanäle das Mischpult gleichzeitig bearbeiten kann. Hier ist Vorsicht geboten: Die einzelnen Kanäle teilen sich nicht gleichmäßig in die verschiedenen Eingangs-Typen auf. So kann es passieren, dass ein 20 Kanal Mischpult nur zwei oder vier Mikrofon-Eingänge hat, was unter Umständen ein Problem sein kann. Deshalb ist es wichtig, dass bereits vor dem Kauf feststeht, welche Peripheriegeräte primär mit dem Gerät verarbeitet werden sollen und wie viele Eingänge der verschiedenen Arten benötigt werden.

USB Audio Interface: Oft verfügen Mischpulte, insbesondere hochpreisige Geräte aus der oberen Mittelklasse, über ein integriertes USB Audio Interface. Dann lassen sich mit dem Mischpult auch Aufnahmen über einen Rechner anfertigen, die dann noch im Mischpult bearbeitet werden, sodass weniger Nachbearbeitung am Rechner erforderlich ist – das wiederum wirkt sich positiv auf die Qualität aus. Die meisten Mischpulte eignen sich jedoch nur bedingt als Audio Interfaces zum Recorden im Home Studio, da die Hardware eher auf das Mischen und wieder Ausgeben des Sounds ausgelegt ist.

Equalizer: Welches Mischpult ist am besten?

Wenn es um die Equalizer (EQs) geht, gibt es große Unterschiede bei Mischpulten und hier unterscheidet sich diese Geräteklasse deutlich von herkömmlichen USB Audio Interfaces. Da bei einem Mischpult der Fokus auf der Optimierung des Klangbildes liegt, muss es hier Funktionen geben, die die einzelnen Sound-Facetten gezielt bearbeiten können. Diese Funktion übernehmen die Equalizer, die es erlauben, bestimmte Teile des Klangs gezielt anzusprechen und individuell zu bearbeiten. Dabei arbeitet ein Equalizer mit der Frequenz des Signals: Besonders hochfrequente Teile des Klangs stellen die Höhen dar, während die Bässe sehr flache Graphen abbilden.

Die meisten Mischpulte aus dem Einsteiger- oder dem Home-Studio-Bereich verfügen über drei grundlegende Einstellungsmöglichkeiten: Tiefen, Mitten und Höhen. Die Tiefen stellen die Bässe dar, die besonders im HipHop-Bereich zum Vorschein treten sollen. Die Mitten sind für die Verständlichkeit von Gesang zuständig, sodass beim Abmischen die Mikrofon-Kanäle mehr Mitten erhalten sollten. Die Höhen können dann vom Nutzer je nach Belieben angepasst werden, sodass der Sound den Vorstellungen der Zuhörer entspricht und den Gegebenheiten des Raumes entspricht.

Qualitativ hochwertige Mischpulte wie das Behringer XENYX 1222 USB verfügen zusätzlich über weitere Möglichkeiten der Individualisierung des Sounds. Hier kommen beispielsweise 7-Band EQs zum Einsatz, die verschiedene, markante Stellen im Frequenzspektrum des Sounds bearbeiten. So können wesentlich feinere Abstimmungen erzielt werden. Der Begriff „British“ EQ ist dabei meist nur ein Marketing-Begriff, da dies einfach eine besondere Bauform ist, die stark an das Design und die Gestaltung legendärer Mischpulte angelehnt ist, die in den 1950er bis 1970er Jahren in Großbritannien auf den Markt kamen. Eine qualitative Wertung hat dieser Begriff allerdings nicht.

      Suchen